Dienstag, 30. November 2010
Montag, 29. November 2010
1. Advent
Heute war wohl der erste Advent, oder? Leider habe ich davon genau gar nichts mitbekommen. Ich saß den ganzen in meinem Zimmer auf dem Bett und habe an meiner Linguistik Presentation für Dienstag gearbeitet. Das Thema heißt "Pied Piping" und bezieht sich indirekt auf den Rattenfänger von Hameln. Sehr indirekt. Mehr muss man dann auch gar nicht wissen. Immerhin haben Enno und ich unsere Power Point Show fertigstellen können und beim mir-selbst-präsentieren habe ich gemerkt, dass ich es sogar einigermaßen im Kopf habe. Das war also mein Adventssonntag. Dabei darf auch nicht vergessen werden, dass heute der erste Tatort mit Ulrich Tukur kam. Ziemlich psycho und mit RAF, aber cool.Den Winter merkt man hier nun doch langsam. Gestern habe ich zum ersten Mal meinen neuen Schal aus York mit seit vorgestern passender Mütze (Schnäppchen, sage ich euch) spazieren getragen. Kleidet sehr gut und ist auch warm. Mein Zimmer ist leider gar kein bisschen warm. Ich frier mir alles ab und trage nachts Socken - oder "Bettschuhe", wie meine Oma zu sagen pflegt.
Highlights der nächsten Woche:
Highlights der nächsten Woche:
- Dienstag 5pm: presentation vorbei
- Mittwoch: 1. Dezember = Adventskalender!
- Freitag: frei - vielleicht endlich mal Harry Potter VIIa
- Samstag: German Advent Tea Time hier bei uns mit unseren chinesischen Freunden
Falls das noch jemand lesen sollte heute: Gute Nacht. Ich gucke jetzt mal, was Iffis und Klaus' Hochzeitsvorbereitungen in der Lindenstraße machen.
Freitag, 26. November 2010
Beady Eye

Also, ich bin nun extra um 9.45h vor den Computer gegangen um diese Tickets zu kaufen. Punkt 10 die Seite aktualisiert und trotzdem in die Warteschleife gekommen bis 10.15h. (Ich glaube, um halb waren dann sowohl Manchester, als auch Glasgow und London ausverkauft.) But, finally, I got a ticket! Leider nur eins für mich allein und leider nur Sitzplatz, aber dabei sein ist alles. Das erste Konzert in Manchester. Das wird historisch.
Donnerstag, 25. November 2010
Should we fight back?
Gestern war ich mit Steph aus Basel auf einem Konzert der Parlotones aus Südafrika. Vielleicht kennt die der ein oder andere von der Willkommensveranstaltung der Fußball-WM. Die ARD hatte auch ein Lied von ihnen als offiziellen WM-Song. Trotz einiger textlichen Verfehlungen ("Me and my Cinderella, we're gonna fly to the moon", "Welcome to weekend!", "Don't play with fire or you get burned") war das alles überaus unterhaltsam und schön. Leider musste ich allerdings mal wieder feststellen, dass es nichts peinlicheres gibt als über 40jährige Besoffene. Mir ist auch aufgefallen, dass ich über Basel nichts weiß, außer, dass Heidi da umsteigen muss, als sie nach Frankfurt fährt.
Außerdem gab es gestern den großen Studentenmarsch durch Manchester. Haben bestimmt einige in den Nachrichten gesehen. Ich wollte gar nicht teilnehmen, obwohl das hier in England ja schon "ein bisschen" was anderes ist als in Deutschland (und ganz speziell in Potsdam), bin dann aber mehr oder weniger versehentlich doch mitten rein geraten. Mann, mann, mann. Die Polizei benimmt sich hier echt anders als zu Haus. Total aggressiv. Die sind einfach mit ihren Pferden (die nebenbei bemerkt vor Angst literweise Spucke verloren haben) in die Menge geprescht, haben Leute niedergerissen und rumgeschrien. Dabei war die Stimmung unter den Studenten eigentlich recht angenehm. Merkwürdig.
"No ifs, no buts, no education cuts!"
http://news.bbc.co.uk/local/manchester/hi/people_and_places/newsid_9225000/9225525.stm
Wie Claudi schon bemerkte, bin ich nach wie vor etwas schreibfaul, was ganz einfach daran liegt, dass ich ein bisschen was zu tun hab, was aber nicht beschreibenswert ist. Am Samstag haben wir im Goethe Institut eine Lehrerfortbildung. Dafür musste ich Dienstag und heute arbeiten. Morgen und Samstag muss ich dann auch nochmal hin. Bin ja jetzt erst kurz da, aber es geht mir schon langsam auf den Geist, dass ich nicht dafür bezahlt werde. Außerdem muss ich am Dienstag mit Enno eine Presentation in Linguistik halten und weiß bisher noch so gut wie gar nichts. Da die Presentations bisher aber alle mehr oder weniger daneben waren, wird das sicherlich einigermaßen hinhauen. Keine großen Abenteuer also.
Morgen setze ich mich um 10 vor den Computer um Tickets für das erste Manchester Konzert von Liam Gallaghers neuer Band "Beady Eye" zu bestellen.
Freitag, 19. November 2010
Kiepenkasper
Man denkt sowas ja immer nicht, aber anscheinend kann man als Puppenspieler durchaus erfolgreich sein. Er kommt jedes Jahr nach Manchester, hatte schon Touren durch die USA, Kanada, Neuseeland etc. Im Moment plant er gerade seine nächste Amerika-Rundreise. Was den Kiepenkasper von anderen (Hand-)Puppenspielern abhebt, ist, dass er aus wenigen Utensilien viel rausholen kann. Er spielt nur mit seiner Kiepe, hat also keinen Vorhang, kein Theater, nichts, was man sich unter einem Puppentheater eigentlich vorstellt. Und er hat ein "Wir lernen Englisch"-Programm, was ihn wahrscheinlich gerade für englischsprachige Länder attraktiv macht. Auch die heute zu entertainenden Kinder haben regelmäßig Deutschunterricht und auch einen Austausch mit einer Behindertenschule in Stuttgart und sind dementsprechend gut mitgegangen.
Mein persönliches Highlight war aber trotzdem das folgende "Geschäftsessen" beim angeblich besten Chinesen in ganz England (ausgezeichnet in Zeitschrift XY). Defintiv das beste Huhn, das ich je gegessen habe. Und alles nochmal ganz anders zubereitet, als bei dem Chinesen, bei dem wir am letzten Wochenende waren. Auch das Tischgespräch war sehr interessant, denn Uwe erzählte mir von einem Auftritt in Eton. Nach der Vorstellung hätte er sich bei der zuständigen Lehrerin erkundigt, wie man denn nach Windsor Castle kommen würde und sie habe zu ihm gesagt, er solle kurz warten, denn der Religionslehrer, der auch gleichzeitg Vertrauter der Queen ist, sei gerade in Eton und würde gleich Richtung Windsor aufbrechen. Er ist dann also tatsächlich mit dem Beichtvater der Queen im Auto zum Schloss gefahren. Glück muss man haben.
Mein persönliches Highlight war aber trotzdem das folgende "Geschäftsessen" beim angeblich besten Chinesen in ganz England (ausgezeichnet in Zeitschrift XY). Defintiv das beste Huhn, das ich je gegessen habe. Und alles nochmal ganz anders zubereitet, als bei dem Chinesen, bei dem wir am letzten Wochenende waren. Auch das Tischgespräch war sehr interessant, denn Uwe erzählte mir von einem Auftritt in Eton. Nach der Vorstellung hätte er sich bei der zuständigen Lehrerin erkundigt, wie man denn nach Windsor Castle kommen würde und sie habe zu ihm gesagt, er solle kurz warten, denn der Religionslehrer, der auch gleichzeitg Vertrauter der Queen ist, sei gerade in Eton und würde gleich Richtung Windsor aufbrechen. Er ist dann also tatsächlich mit dem Beichtvater der Queen im Auto zum Schloss gefahren. Glück muss man haben.
Donnerstag, 18. November 2010
Royale Missstimmung
Bin mir übrigens nicht sicher, ob es eine schlaue Geste von Wills war, Kate Dianas Ring an den Finger zu stecken. Da sind sowieso einige Parallelen zu erkennen. Zum Beispiel hatte Diana am Tag der Verkündung ihrer Verlobung auch ein blaues Kleid an. Muss dringend mal Rolf Seelmann-Eggebert kontaktieren und fragen, was er von der ganzen Angelegenheit hält.
Passend zum Thema, habe ich heute auch gleich mal mein Referatsthema per Mail zu meinem Dozenten geschickt. The Royal Family. Da das Referat aber nur 6 Minuten dauern wird, werde ich mich auf den Prince's Countryside Fund spezialisieren. Eine neue Sache, aber charakteristisch für Charles und gut für GB.
Passend zum Thema, habe ich heute auch gleich mal mein Referatsthema per Mail zu meinem Dozenten geschickt. The Royal Family. Da das Referat aber nur 6 Minuten dauern wird, werde ich mich auf den Prince's Countryside Fund spezialisieren. Eine neue Sache, aber charakteristisch für Charles und gut für GB.
Dienstag, 16. November 2010
William und Kate heiraten.
Ich war heute morgen im Goethe Institut und konnte auf der Homepage der BBC live miterleben, wie es verkündet wurde.
Danke.
Mein Leben ist vorbei.
Danke.
Mein Leben ist vorbei.
Sonntag, 14. November 2010
Chinese Food
Nachdem ich mir am Freitag mit James SAW VII in 3D reingezogen habe und dadurch einigermaßen geschädigt war (am schlimmsten war die Szene, wo sich die Hauptperson zwei Backenzähne selbst rausziehen musste, ich konnte irgendwann nicht mehr hingucken), ging es gestern dann etwas entspannter zu. Kadde und ich haben unsere chinesischen Freunde Min, Bo und Jocelyn zum Essen getroffen.
Im Restaurant an
gekommen, kamen wir uns ziemlich europäisch vor. Kein Witz: Wir waren die einzigen Nicht-Chinesen dort. Dies kann vielleicht daran gelegen haben, dass dort eben nicht die europäische "wir tun mal so als wär das chinesisch" Küche serviert wird, sondern die echte, die mit der wie wir sie kennen einfach mal gar nichts zu tun hat. Da war nichts mit süß-sauer oder Peking Ente. "Trotzdem" war es lecker, für meinen Geschmack aber etwas scharf. Wahnsinnig war der Fisch. Er war quasi unessbar. Um ihm etwas an Schärfe zu nehmen, brachte uns die Kellnerin nach ein paar Minuten
eine große Schüssel mit weißem Wasser um den Fisch darin "abzuspülen". Hab ich aber nicht gemacht. Das kam mir dann doch etwas merkwürdig vor. Ich meine: Warum macht man ein Essen, wenn es so scharf ist, dass man es abwaschen muss? Ich bin dann lieber bei Mais und Huhn geblieben, wobei mir nach einiger Zeit ziemlich schlecht wurde. Lag aber wohl nicht am Essen, sondern eher an meinem ungeübten Bauch. Zum Ausklang ging es dann noch ein Weilchen zu Min, die uns netterweise ein bisschen original chinesischen Tee serviert hat. Er schmeckt sehr anders als "unserer", ich kann aber nicht beschreiben, wie. Auf jeden Fall sind die Teeblätter ziemlich groß. Nächstes Mal gibt es dann eine German Christmas Tea Time.
Thema Christmas: Das ist so crazy hier! Weihnachten hat quasi schon angefangen. Chronologisch passt jetzt natürlich gar nichts mehr in diesem Text, aber das muss noch erzält werden. Am Freitag gab es auf dem Albert Square (großer Platz vor dem Rathaus) ein großes Fest einzig und allein um das Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung zu celebrieren. Und die ist noch nicht mal besonders schön. Leider hatte ich bei der Feier meine Kamera nicht dabei, deshalb habe ich mir ein Fotos von Kadde geklaut. Die Feier war ausgerichtet von der Morning Show eines Radiosenders und fuhr einen "Promi" nach dem nächsten auf: das Cast von Coronation Street, das Polizeiorchester, zwei Leute von England sucht den Superstar und ein paar andere Schauspieler und Musiker. Anschließend war dann noch Feuerwerk.
In unserer Wohngemeinschaft passieren im Moment nicht so schöne Dinge, die ich hier aber nicht ausbreiten werde. Es wird ernst, es geht um Geld.
gekommen, kamen wir uns ziemlich europäisch vor. Kein Witz: Wir waren die einzigen Nicht-Chinesen dort. Dies kann vielleicht daran gelegen haben, dass dort eben nicht die europäische "wir tun mal so als wär das chinesisch" Küche serviert wird, sondern die echte, die mit der wie wir sie kennen einfach mal gar nichts zu tun hat. Da war nichts mit süß-sauer oder Peking Ente. "Trotzdem" war es lecker, für meinen Geschmack aber etwas scharf. Wahnsinnig war der Fisch. Er war quasi unessbar. Um ihm etwas an Schärfe zu nehmen, brachte uns die Kellnerin nach ein paar Minuten Thema Christmas: Das ist so crazy hier! Weihnachten hat quasi schon angefangen. Chronologisch passt jetzt natürlich gar nichts mehr in diesem Text, aber das muss noch erzält werden. Am Freitag gab es auf dem Albert Square (großer Platz vor dem Rathaus) ein großes Fest einzig und allein um das Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung zu celebrieren. Und die ist noch nicht mal besonders schön. Leider hatte ich bei der Feier meine Kamera nicht dabei, deshalb habe ich mir ein Fotos von Kadde geklaut. Die Feier war ausgerichtet von der Morning Show eines Radiosenders und fuhr einen "Promi" nach dem nächsten auf: das Cast von Coronation Street, das Polizeiorchester, zwei Leute von England sucht den Superstar und ein paar andere Schauspieler und Musiker. Anschließend war dann noch Feuerwerk.
Mittwoch, 10. November 2010
Montag
Sonntag, 7. November 2010
I'm back in Liverpool and everything seems the same
Gestern war ich nochmal in Liverpool um Claudi abzuholen, die jetzt hier zu Besuch ist. Am Mittag hatte ich noch etwas Zeit und bin daher in die Tate Galerie gegangen um festzustellen, dass ich moderne Kunst echt nicht so gut verstehe. Neonröhre in der Ecke. Was heißt das jetzt? Ganz zu schweigen, dass das gleiche Teil auch im MoMa in New York hängt. Der Künstler konnte sich echt ein gutes Leben machen. Zweimal im Jahr morgens um 9 zu Aldi, wenn Neonröhren im Angebot sind, und dann wurde erst mal Kunst gemacht. "Ah ja, vielleicht könnte man die Röhre einfach in der Ecke befestigen. Ich denke, der Titel "untitled" passt am besten. Lässt dem Betrachter Raum für eigene Interpretationen."
Gegen Abend waren wir dann noch einmal in der Matthew Street / Cavern Quarter und sind doch auch tatsächlich in den Cavern Club gegangen, wo gerade eine kleines Konzert stattfand. Mannomann. Die Beatles haben ja echt voll die Hardcore-Fans. Und der Cavern Club an sich sieht auch so aus, wie man ihn sich vorstellt. Niedrige Decke und alles relativ eng.
Freitag, 5. November 2010
Chester
Reading Week! Quasi vorbei. Heute ist ja schon Freitag. Habe ich natürlich nicht zu Lesen genutzt, sondern anderen Kram gemacht. Dienstag war ich mit Kadde in Chester, ca. eine Stunde von Manchester entfernt (Fotos da unten). Mittwoch hatte ich meinen ersten Job als Language Ambassador beim 6th Form Day für Deutsch in der MMU. Das bedeutet: Fast alle Oberstufenschüler, die Deutsch als LK gewählt haben, werden von ihren Lehrern gezwungen, in unsere Uni zu kommen um sich ein paar Vorträge über die Coolness der deutschen Sprache anzuhören. (Wusstet ihr, dass Deutsch nach Englisch die wichtigste Sprache ist? Haben die da erzählt.) Natürlich ist es eigentlich Werbung für die Uni selbst. Ob das klappt? Der beste Dialog war jedenfalls: "Und du willst auch Deutsch studieren?!" - "Nee, Chemie."
Heute ist Bonfire Night. I'm quite exited!
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Ein bisschen Historie:

Blick vom Park zum Fluss "Dee":

Grosvernor Park:

Weils so schön war, nochmal der Dee:

"The fear of the Lord is the fountain of life". Lustig an dieser Hausinschrift ist, dass hinter den Fenstern eine große Zahnarztpraxis ist. Ich konnte dem Patienten sogar in den Mund gucken.

Römisches Amphitheater aus alten Zeiten, im Hintergrund die Touristeninformation und eine Cathedral:

Zweigeschossige Einkaufsstraße:

Leben am Fluss:

Schön geluncht im Tea Room (das grüne Zeug da hab ich natürlich nicht mitgegessen):

Heute ist Bonfire Night. I'm quite exited!
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Ein bisschen Historie:
Blick vom Park zum Fluss "Dee":
Grosvernor Park:
Weils so schön war, nochmal der Dee:
"The fear of the Lord is the fountain of life". Lustig an dieser Hausinschrift ist, dass hinter den Fenstern eine große Zahnarztpraxis ist. Ich konnte dem Patienten sogar in den Mund gucken.
Römisches Amphitheater aus alten Zeiten, im Hintergrund die Touristeninformation und eine Cathedral:
Zweigeschossige Einkaufsstraße:
Leben am Fluss:
Schön geluncht im Tea Room (das grüne Zeug da hab ich natürlich nicht mitgegessen):
Montag, 1. November 2010
Salford verfehlt
"Salford ist irgendwo bei Old Trafford, also lass einfach mal bis zum Trafford Centre fahren." War keine gute Idee. a) das Trafford (Shopping) Centre ist am Arsch, b) nur weil das ManU-Stadion "Old Trafford" heißt, muss es nicht automatisch auch bei diesem bekloppten Centre sein. Ich war heute also nicht wie geplant in Salford, sondern im Trafford Centre und anschließend im ManU Fan-Shop. Leute, fahrt nie zu diesem Centre, wenn ihr schwache Nerven habt! Da strömen so viele Unglaublichkeiten einen ein, dass man umfallen kann.
1. Das spielende Schimmel Klavier ohne Pianist (Paranormal Activity!)
ManU-Eindrücke:
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